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Das Fritz Brinckmann Buch 54

April 23, 2018

54. Kapitel

19.1.1978

Wie senkte sich gestern gegen Nachmittag, Stunde um Stunde, wie eine dröge Todesmetapher die Uni-Betonlandschaft über  meine Stirn...

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Das Köfferchen

10.01.2017

 

 

 

Beim Erwachen war alles wie immer. Die grauen Wolken, die grüne Pappel, das rosige Licht. Die Stimmen der Bäckergesellen. Das stille Atmen neben mir. Ich erwachte als Erster. Ich erwachte und dachte: Ein Tag wie jeder andere.    

   Plötzlich war das Köfferchen da. Unübersehbar, direkt vor mir. Ihr altes Köfferchen, auf halber Höhe in der Luft. 

   Ich stand auf. Ich stehe immer als Erster auf. Amanda fällt es schwer, früh aufzustehen. Sie ist ein Nachtmensch. Um Mitternacht wird sie lebendig, sieht sich alte Filme an, hört CDs, liest, näht; manchmal geht sie spazieren. Es gefällt ihr, nachts durch die Straßen zu laufen. Wenn es regnet, lässt sie sich nassregnen, wenn es stürmt, lässt sie sich vom Wind das Haar zerzausen. Wenn ich mir Sorgen um sie mache, lacht sie nur. Natürlich könnte sie mich anrufen. Aber sie hat noch nie angerufen. Ich stand also auf, zog die Vorhänge halb zurück - sie mag es, wenn es nicht ganz dunkel ist und nicht völlig hell - und wollte ins Bad. Dann der Schreck. Ein solcher Schreck, dass ich mit beiden Händen den Bettpfosten umklammern musste, um nicht hinzufallen wie vom Schlag getroffen.

   Das Köfferchen, Amandas altes weißes Köfferchen, da, wo es ganz und gar nicht hingehört.  

   Dann bemerkte ich noch ein paar andere Dinge. Zum Beispiel, dass es keine Wolken gab. Der Himmel war blau, wolkenlos blau und hoch. Die Pappel hatte gelbe Blätter. Nicht überall, nur hie und da, an den Enden der belaubten Äste, aber zweifellos gelb. Eigenartig war auch, dass von der Bäckerei nichts zu hören war, obwohl der Lieferwagen schon bereit stand. Warum hörte man die Bäckergesellen nicht herumschreien, wie sonst, wenn sie morgens ihre Brote verladen? Ich wusste, dass das alles nichts Gutes bedeutete. Irgendetwas war anders als sonst, irgendetwas störte, irgendetwas drängte sich in unser stilles, wohlgeordnetes Leben hinein. Aber ich konnte nicht sagen, was es war, bekam es nicht zu fassen, obwohl ich wahrscheinlich schon tausendmal darüber nachgedacht hatte, versucht hatte, es zu fassen zu bekommen, zu ergründen, zu begreifen. Ich begriff nur, dass es nun nicht mehr möglich sein würde, das zu tun, was ich immer tue, Toilette machen, frühstücken, zur U-Bahn gehen, zur Arbeit fahren und so weiter. Ich sah das Köfferchen und all das war mit einem Schlag hinfällig.

   Amandas altes weißes Köfferchen mit den Messingbeschlägen und dem Ledergriff. Ich glaube, ich habe es ihr selbst einmal geschenkt. Zur Verlobung vielleicht oder zur Feier unseres ersten oder zweiten oder zwanzigsten Hochzeitstags. Wie gern habe ich immer Geschenke für sie ausgesucht. Wie oft schlenderte ich durch die Läden, holte Verkäuferinnen herbei, die ungefähr ihre Figur hatten, und ließ sie probeweise Sachen tragen, die ich für Amanda ausgesucht hatte. Wenn sie nicht bei mir war, versuchte ich, sie mir vorzustellen, obwohl ich immer wieder erkennen musste, dass kein noch so hübsches Modell an Amanda herankommt. Niemand konnte das Köfferchen auf solch elegante Weise tragen, wie sie es tat. Das Köfferchen wurde praktisch zu einem Teil ihrer selbst, wenn sie es trug, und wo immer sie damit auftauchte, zog sie bewundernde und begehrliche Blicke auf sich. Auf all unseren Reisen hatte sie es dabei. Ich nehme an, sie benutzte es, um ihre Schminksachen darin zu verstauen - obwohl sie sich, wenn wir auf Reisen waren, nie  schminkte. Ihre Schminksachen waren eigentlich vollkommen überflüssig, und doch legte sie Wert darauf, sie in diesem Köfferchen überallhin mitzunehmen. 

   Es war die Zeit, in der wir ständig verreisten. Wir wollten alle Orte sehen, von denen wir gehört oder gelesen hatten. Fjorde und Vulkane, schlammige Flüsse, Städte voller Wolkenkratzer, Lotusteiche, Wüsten mit umherrollendem Stachelgestrüpp. Per Flugzeug, Eisenbahn oder Eselsfuhrwerk gelangten wir in die entlegensten Ecken des Globus. Wir badeten in Geysiren. Wir kletterten auf Berge. Wir sahen das Meer. Ich weiß nicht genau, warum wir all diese Reisen machten. Es steckte eine Art Ratlosigkeit dahinter. Wir spürten etwas - wie soll ich es ausdrücken? - diese Leichtigkeit ... Manchmal, am Anfang unserer Liebe, wenn wir im Mai unter den blühenden Kastanienbäumen - oder war es Flieder? - spazierengingen und dann unter einer Laterne stehenblieben, um uns zu küssen - da war es, als spürten wir unter unseren Sohlen die Bewegung der Erde, es wurde uns schwindlig dabei, vor Freude und vor Angst. Deshalb hielt es uns nicht lange an einem Fleck. Wir waren leicht. Ein Wind kam, und wir ließen uns wegwehen. Wir wollten wissen, bis wohin wir kamen. Wo die Fremde begann. Aber in Wahrheit gab es keinen Augenblick der Fremde. Sobald wir ankamen, fühlten wir uns schon zu Hause. Wo immer es war. Wenn wir in irgendeinem Zimmer irgendwo auf der Welt erwachten, in der Morgenkühle, im rosigen Licht, wenn wir die seltsamen Geräusche auf der Straße hörten, Vogelrufe, Schreie von Bäckergesellen, das Rauschen einer Pappel oder eines Meeres - ganz gleich, wo wir waren, wir fühlten uns niemals fremd und kehrten stets enttäuscht nach Hause zurück.

   Ich glaube, ich befand mich im Schlafzimmer. Es war früh am Morgen. Die Tür zum Flur stand offen - und da war das Köfferchen. Amandas Köfferchen, das ich so gut kannte. Es war nichts Besonderes, nichts, wovon irgendein Aufhebens zu machen gewesen wäre. Ein kleiner, abgeschabter Gegenstand mit Metallbeschlägen und Ledergriff, ein mir sehr vertrauter Gegenstand. Aber es wollte doch niemand eine Reise machen! Jedenfalls war mir nichts dergleichen zu Ohren gekommen. Lotusteiche, Meere, Geysire - wen interessiert das schon? Und mit diesem Köfferchen, in das ja fast nichts hineinpasst! Kein Wunder, dass mir, als ich es sah, auf halber Höhe in der Luft schwebend, ein entsetzlicher Schreck in die Glieder fuhr und ich, statt geradewegs auf das Bad zuzusteuern und Toilette zu machen, um später zu frühstücken, dann zur U-Bahnstation zu gehen und zur Arbeit zu fahren wie immer, an dem wackligen Pfosten am Fußende des Bettes stehenbleiben und mich mit beiden Händen an ihm festhalten musste, um nicht in Ohnmacht zu fallen. 

   Lange Zeit habe ich mich nach Kräften bemüht, meinem Tagwerk nachzugehen, meinem ganz gewöhnlichen, normalen Tagwerk, weil das eben die Forderung ist, die an mich gestellt wird. Das Leben geht seinen Gang - aber jeder Einzelne muss seinen Teil dazu beitragen! Es fällt mir nicht leicht. Wie kann es mir leicht fallen mit einer Frau wie Amanda an meiner Seite? Einer Frau, die mich ganze Nächte lang in Atem hält und morgens nicht daran denkt aufzustehen! Immer bin ich es gewesen, der sie ernährte, kleidete, beschenkte, ihr jeden Wunsch von den Augen ablas. Ich, dem sie schließlich ihr schönes Leben zu verdanken hat! Und ich dachte keine Sekunde daran, mich darüber zu beklagen. Ich spürte morgens ihr stilles Atmen neben mir, das gab mir die Kraft weiterzumachen, weiterzutrotten in der gewohnten Spur. Jahre, Jahrzehnte - um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, wie lang es dauerte. Von dieser langen, unendlich langen Zeit habe ich ebensowenig einen Begriff wie von Amanda selbst. Ich weiß noch: Das Erste, was sie tat, wenn ich sie im Bett in die Arme nahm, war, meine Uhr vom Handgelenk zu streifen. Erst dann schmiegte sie sich mit ihrem weichen, warmen Körper an mich. Sie hasste Uhren, während ich durch meine Arbeit natürlich gezwungen war, eine Uhr zu tragen. Ich fühlte mich nicht wohl ohne Uhr, während Amanda mir immer entschiedener zu verstehen gab, dass sie keine Lust hatte, sich auf das einzustellen, was meine Uhr repräsentierte. Sie wurde immer eigenwilliger, kapriziöser, kopfloser, das Vagabundenleben, der Müßiggang gefielen ihr immer besser, während ich - was konnte ich anderes tun? - unermüdlich die Fahne von Regelmäßigkeit, Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß hochhielt.

   Es gab also nicht den leisesten Zweifel daran, dass es sich bei dem, was mir an diesem Morgen völlig unvermutet vor Augen trat, um Amandas altes Köfferchen handelte, allerdings schon lange nicht mehr makellos weiß, sondern mit abgestoßenen Ecken und rostigen Messingbeschlägen. Ich erkannte es sofort. Eine Zeitlang hat sie es dazu benutzt, um ihre Schminkutensilien darin unterzubringen. Später waren andere Sachen darin. Ihr Nachthemd. Frauensachen, Babysachen, was weiß ich. Ich erwachte und dachte: Ein Tag wie jeder andere. Ihr regelmäßiges Atmen neben mir. Blauer Himmel, rosiger Schein. Wolken - oder keine Wolken, macht das einen Unterschied? Das meiste habe ich vergessen. Der rosige Schein, die grüne oder gelbe Pappel. Die Stimmen der Bäckergesellen, das Geschrei, Gefluche am Lieferwagen. Oder nicht? Oder es war alles still. Ganz still. Still wie am ersten Tag. Ich erwachte, stand auf, machte mich auf den Weg ins Bad, in die Küche - doch da war das Köfferchen, auf halber Höhe in der Luft. Es will doch niemand verreisen?

   Als die Kinder kamen, hörte das Verreisen auf. Sie hatte unbedingt Kinder gewollt. Ich weiß nicht genau, warum. Dieses milchwarme, blinde, wimmelnde Leben um uns herum, dem sie sich so hingebungsvoll widmete! Auch das trug dazu bei, dass wir den durch die Bewegung der Erde verursachten Schwindel kaum noch spürten. Wir waren nicht mehr leicht. Wir waren bleischwer. Bleischwer ließen wir uns abends ins Bett sinken, bleischwer wachten wir wieder auf. Keine Gefahr mehr, weggeweht zu werden! Wir verreisten nicht mehr, suchten nicht mehr das Fremde, sondern hielten uns ans Eigene. Vielleicht sind die Kinder uns einmal fremd gewesen, ein- oder zweimal, im Moment ihrer Geburt oder später, wenn sie sich mit ihren faltigen Gesichtern über uns beugten, vielleicht ist das der Grund gewesen, warum wir sie in die Welt setzten - um ihre fremden Gesichter zu bestaunen -, aber meistens haben wir keine Schwierigkeiten damit gehabt, uns in ihnen wiederzufinden. Falls wir uns verlieren würden, falls wir weggeweht würden auf der sich unaufhörlich drehenden Erde, wären sie da, als Sicherheit. So ähnlich dachten wir wohl. Daher das Köfferchen im Flur mit den Sachen darin für die Entbindungsstation. Nachts saß Amanda da und nähte. All diese Mäntelchen, Kleidchen, Jäckchen, Mützchen, die sie nähte! Jahre, Jahrzehnte wahrscheinlich, bis es endlich überstanden war. Und morgens alles wie immer. Das stille Atmen neben mir. Der rosige Schein. Die Pappel. Die Rufe der Bäckergesellen. Immer wieder kam sie mit einem Baby auf dem Arm von der Entbindungsstation zurück. Weinende, hustende, lärmende Kinder in unserer Nähe, manchmal sogar im Schlafzimmer, aber genau das schien es zu sein, was sie sich wünschte. Meine Amanda, die ich ernährte, deren Wünsche ich mit meinen schwachen Kräften zu erfüllen suchte, wie seltsam mir diese Wünsche auch zuweilen vorkamen. All dieser Lärm, dieses Weinen und Husten, dieses Durcheinander - ich gewöhnte mich schließlich daran, denn ich wusste, dass es vorbeiging. Kinder wachsen, werden groß und gehen aus dem Haus. Nur Amanda blieb. Das stille Atmen neben mir beim Erwachen, dem das andere mit Notwendigkeit folgt. Aufstehen, Toilette machen, frühstücken, zur Arbeit gehen, tun, was man tun muss, damit das Leben weitergeht.

   Nur nicht an diesem Tag. Denn da war das Köfferchen - das schreckliche Köfferchen! Es schwebte im Flur, unweit der Haken, an denen unsere Mäntel, Jacken, Rucksäcke und so weiter hängen, ungefähr an der Stelle, an der ich früher - ja, ich erinnere mich! - das Köfferchen mit den Sachen fürs Krankenhaus gesehen hatte, in der Zeit, als Amanda die Kräfte verließen. Sah ich sie wieder? Kam sie zurück? War das stille Atmen wieder neben mir, wie jeden Tag? Darüber zerbreche ich mir ständig den Kopf. Meine Amanda, die nachts durch die Straßen läuft, sich nassregnen und das Haar vom Wind zerzausen lässt, unbekümmert und kapriziös wie eh und je! Oder ist sie inzwischen eine alte Frau geworden, eine mümmelnde Greisin, die den Rollator vor sich her schiebt und nicht mehr weiß, wer sie ist? Und wer ich bin? Das frage ich mich unablässig. Das Köfferchen war jedenfalls dasselbe Köfferchen wie eh und je - auch wenn es einen Meter über dem Boden schwebte. Ich sah es so deutlich vor mir wie die Haken, an denen unsere Mäntel und Rucksäcke hingen, und wusste doch, dass etwas daran nicht stimmte. Und plötzlich spürte ich unter meinen Sohlen wieder die schwindelerregende Bewegung der Erde, wie damals, als ich in Fliederduft und Laternenschein mit Amanda spazierenging, als ich sie - ich sehe noch ihr Gesicht, ihr großes, helles, eigenwilliges Gesicht, die Augen geschlossen - oder geöffnet, ich weiß nicht - das fremdeste, vertrauteste Gesicht - küsste. Auch damals hatte ich Angst. Es war eine seltsame Angst, ununterscheidbar von Freude. Wir waren so leicht! Zu leicht vielleicht, sage ich mir jetzt. 

   Was soll man tun, wenn einem plötzlich so ein Köfferchen erscheint? Ich tat das, was jeder andere auch getan hätte, nehme ich an. Ging ins Bad, in die Küche, frühstückte und so weiter - alles wie immer. Was soll man anderes tun als das Gewöhnliche, das Alltägliche, das Normale und Selbstverständliche, wenn einem etwas so Ungewöhnliches, Unerklärliches und Anomales passiert? Das Köfferchen blieb, wo es war, auf halber Höhe über dem Boden, aber ich ging todesmutig um es herum - oder vielmehr, durch es hindurch - und tat, was ich tun musste, damit das Leben weitergeht. Ich setzte Wasser auf für den Kaffee, deckte den Tisch, holte die Zeitung. Dem Köfferchen zum Trotz gelang es mir eine Zeitlang, mit meinen gewöhnlichen morgendlichen Verrichtungen voranzukommen. Es wunderte mich nicht, dass Amanda nicht da war. Amanda ist ein Nachtmensch. Das gehört zu ihren Eigenwilligkeiten. Es fällt ihr schwer, morgens aus den Federn zu kommen. Ich wusste ja - oder täuschte ich mich? -, dass gleich beim Erwachen das stille Atmen dagewesen war, das mir zeigte, dass alles so war wie immer. Ich schlug also die Zeitung auf - aber lesen konnte ich nicht. Ich hielt mich an der Zeitung fest, an der Kaffeetasse, am Frühstückstisch, aber das alles reichte plötzlich nicht mehr aus. Denn da war das Köfferchen, dieses unübersehbare, rätselhafte, schreckliche Köfferchen! Weiß - oder eigentlich nicht mehr weiß, sondern grau und ziemlich ramponiert -, mit rostigen Metallbeschlägen und rissigem Ledergriff. Zweifellos: Amandas Köfferchen.

   Ich führte die Kaffeetasse zum Mund, ich hielt die Zeitung mit beiden Händen fest, ich tat, als ob ich lesen würde, aber ich las nicht. Meine Hände zitterten. Warum? Darüber grüble ich nun schon eine Weile nach. Jahre, Jahrzehnte. Man merkt nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Man ist jung, man küsst, die Kinder kommen, man wird krank - und dann, auf einmal, so ein Köfferchen im Schlafzimmer, im Flur oder wer weiß, wo - und man spürt, dass man sich auf der sich unablässig drehenden Erde kaum noch halten kann. Wo ist Amanda? Seit heute morgen - oder noch länger? - habe ich nun schon kein Lebenszeichen mehr von ihr. Es ist so still! Still wie am ersten Tag. Keine Wolken. Kein Rauschen, weder von Pappeln noch von Meeren. Und wo sind die Bäckergesellen? Die Autos, die U-Bahnstationen? Nichts mehr davon. Unmöglich, aus dem Haus zu gehen, zur Arbeit zu gehen, wie ich es gewöhnlich tue, an einem gewöhnlichen Tag, wie jedermann es tut, weil es notwendig ist. Das Köfferchen hält mich davon ab. Ein Köfferchen - so einfach und so unerklärlich! Was kann ich tun? Gegen so ein Köfferchen ist kein Kraut gewachsen. 

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