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Das Fritz Brinckmann Buch 54

April 23, 2018

54. Kapitel

19.1.1978

Wie senkte sich gestern gegen Nachmittag, Stunde um Stunde, wie eine dröge Todesmetapher die Uni-Betonlandschaft über  meine Stirn...

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Der Große Einsame und DIE WELT - I/3

22.01.2017

 ... Ein einziges langes Ge­spräch mit Barbara Möller, einer Feministin, hätte genügt und ich hätte mich auf der Herrentoilette übergeben müssen und wäre auf immer abgehauen. Das wußte ich und hielt mich daran: mit der „Spreu“ mied ich jeden Kontakt. Genüßlich registrierte ich, wie sie mich zu hassen begannen – gut so, die Gefahr einer unseligen Annäherung, eines kräftezehrenden Mißverständnisses war gebannt. ...

 

Wenn die dum­me Frau Warnecke loskeifte und offensichtlich Stunk wollte, simu­lierte ich einen Hustenanfall und stürzte zum Klo. Wenn der nette, aber plüschteddyhaft-knopfäugige Schnurrbart-tragende Herr Schmidt mit bäuerlicher Unbedarftheit stundenlang dröhnend im Flur lachte, und ich innerlich bebte vor soviel Harmlosigkeit, beschwerte ich mich keineswegs, sondern wartete mit an die Ohren gehaltenen Hän­den ab, bis das verzweiflungswürdige Dauergelächter (doch noch) ein Ende nahm. Und hatte ich es endlich ausgestanden, kam ich mir wie ein Held vor. Bei allen Vorwürfen war es dasselbe. Bloß nicht antworten, bloß nicht auf etwas eingehen! Zuschlagen und ins eigene Zimmer flüchten, das war das beste. Als der schwule Salowski sag­te, ich müsse aufpassen, nicht ungerechterweise als falscher Hund zu erscheinen, meinte ich schnell: Doch doch, ich bin aber ein falscher Hund, das sehen die Leute vollkommen richtig! Als die ver­bitterte Frau Glass sagte, ich dürfe mich niemals für mehr wert er­achten als andere Menschen, sagte ich: tu ich aber. Als Dr. Guratzs vor aller Augen erklärte, ich könne (meinen Liebling) Herrn Tiedje ja wohl nicht heiraten, sagte ich, ehe das Gelächter losbrechen konnte: Warum nicht? Er ist doch noch jung! Als die alte Frau Bütow mit überkippender Stimme den furchtbaren Satz über mich sprach,

Herr Lottmann, Sie halten sich nicht an die Wahrheit, sagte ich:

Das wäre ja auch noch schöner! Frau Glass ärgerte ich, indem ich mich viermal hintereinander von einem neuen Mädchen abholen ließ - bis sie grün vor Galle zu den Kollegen stakste und sich die wilde­sten Vorwürfe gegen mich ausdachte. Die natürlich nach Oben wei­tergingen, worauf es in der Konferenz zur Sprache kam und Frau Glass alles zurücknehmen mußte. Ich selbst hatte nur einen Satz ge­sagt, mit naiver, überraschter Stimme: Aber Frau Glass, warum ha­ben Sie das getan? Den Nachrichtenführer, einen Mann in den Wech­seljahren, mit einem mit Uhu und Spucke mühselig zusammengekitteten Weltbild, mit Meinungsscheiße und Progressivität im Kopf, einen Reval-Raucher und Schnauzbart-Typ, der die kleinen Volontärinnen aus eigener Mutlosigkeit nach dem Schema Zuckerbrot und Peitsche erzog, der geliebt und gefürchtet sein wollte, den fragte ich an­läßlich der Ablehnung meines Poona-Artikels, natürlich wieder naiv:

Mal ehrlich, Herr Dr., wollen Sie da nicht selbst hin? Zum Lokalchef sage ich, ich könne mit ihm nicht reden, weil er grundsätz­lich Unrecht habe. Als sein Stellvertreter einmal laut lachend aus­rief, Herr Lottmann, haben Sie etwa Prinzipien?, sagte ich: Natür­lich. Und blickte kurz hoch, todernst, worauf der Kerl ganz er­nüchtert wurde. Nur Herr Zerbe erwischte mich einmal auf Dauer und hielt mich wohl 25 Minuten zwischen Tür und Angel. Ich war aus irgendeinem Grund körperlich ausgelaugt, es war schon 22 Uhr vor­bei und ich besaß nicht die Kraft, ihn einfach stehenzulassen. Er erzählte von den Möglichkeiten des Journalistenberufes, was man machen mußte, um voran zu kommen und, so wie er, Häuschen mit Jä­gerzaun in Tangstedt und BMW zu erreichen… mich ekelte es an­schließend so sehr, daß ich vorübergehend beschließen mußte, nie­mals Journalist zu werden, sondern Penner oder Terrorist.

Im Allgemeinen blieb meine Weste rein. Trotzdem war es noch schwie­rig genug, jeden Tag den Gang mindestens zehnmal abzuschreiten und den ganzen Idioten zu begegnen. Sie grüßten nicht mehr, was mir bald weniger lieb war als ich dachte. Das Verbockte, Bockige ver­lieh diesen verunglückten Visagen erst jene Ausdruckskraft, die mir unangenehm ins Auge stach. Ohne dem wären mir die Gesichter gar nicht mehr aufgefallen. Andererseits mußte nun einmal unbe­dingt vermieden werden, daß es zu Gesprächen kam - und das ging

nur so. Natürlich wurde ich auch boykottiert, aber weniger, als ich erwartet hatte. Im Grunde konnte man nichts gegen mich tun: ich schrieb meine Artikel und ließ sie, unter Umgehung der zustän­digen Stellen, von den mir gut gesonnenen Chefredakteuren durch­peitschen. Ich wurde immer noch als großes Talent gehandelt, ob­wohl ich im Laufe der Zeit absackte. Nichts half mehr. Mich ekelte vor dem Laden. Nach 50 Artikeln war nichts Neues mehr da, anschei­nend. Kein Schwein las überhaupt meine Artikel. Privat zahlte sich die Sache keineswegs aus: der elterliche Scheck war prompt gestri­chen worden und mein Bankkonto kam jetzt erst richtig ins Minus. Für Mädchenaffairen hatte ich oft keine Nerven mehr. Fragte ich mich, warum ich nicht einfach abhaute, mußte ich lange nachdenken, ehe ich wieder Gründe zum Bleiben fand (und in das Tage- und Notiz­buch schreiben konnte). Und die waren: "Realitätsschub", "Einmal und nie wieder", "Der Große Einsame". Mir war klar, daß ich nur als Großer Einsamer ein mögliches Berufsleben exemplarisch durch­spielen konnte - und somit den seltenen Zustand dafür ausnutzen mußte, so lange wie möglich. Ich versuchte, das zu genießen und zu stilisieren. Wenn schon, denn schon. Also bewußt und gerne. Möglichst oft versuchte ich, mir einzureden, ich wäre der Große Ein­same - ein paarmal am Tag. Sah ich aus dem Fenster, sagte ich: der Große Einsame steht in seiner viel zu großen Wohnung einsam am Fen­ster und sieht nach draußen. Rauchte ich eine Marlboro, sagte ich still zu mir: der Große Einsame raucht, während die Zeit stehen­zubleiben scheint und ein süßer Hauch von Gleichgültigkeit ihn zärtlich umfängt, eine Marlboro. Und so weiter.

Ja, es war eine seltsame Zeit, vielleicht eine sehr untypische, außergewöhnliche Zeit für mich. Nie war ich vorher berufstätig gewesen - allein das schien mir ein Grund, die Sache nicht vorzei­tig aufzugeben. Nur - was war zeitig? Ich wußte es nicht genau. Bis ich es genau wußte, konnte ich nur eines tun: ein Bewußtsein für den seltenen Zustand zu entwickeln. Denn das fehlte, auch wenn al­les so bewußt und zielstrebig aussah. Tatsächlich nämlich war ich ein Mitarbeiter einer großen überregionalen Tageszeitung, ohne daß ich mir das bewußt machte. Selbst den Zustand des Schüler-seins hatte ich, zehn Jahre davor, bewußter wahrgenommen als dieses hier. Schrieb ich an einem Artikel, vergaß ich die Welt. Schrieb ich nicht, war mir alles nur unangenehm. War ich zu Hause, dachte ich an alles andere, nur nicht mehr an das Büro. Nur bei Pressekonferenzen, Shows, Interviews und Celebreties wachte mein Geschichts­sinn auf. Dann dämmerte mir, wer ich war. Das waren die Momente, in denen ich Visionen entwickelte. Ich bekam eine Idee davon, was möglich war. Welche Privilegien ich genoß. Wie wenig ich sie nutzte, wenn ich mit Jerry Lewis angenehm angeregt plauderte und dabei in jeder Sekunde merkte: das ist das originellste Interview seit Jah­ren für den, der ist enorm dankbar, der nimmt mich mit nach Holly­wood wenn ich nur will - dann hatte ich endlich das, was mit dem Wort "Realitätsschub" immer gemeint war: der Gesichtskreis weitete sich, der Horizont riß auf, andere (eigene) Realitäten wurden sichtbar.

Als ich heute im Produktionsraum stand, hinter Bärbel Wieschermann, neben der zwergenhaften Fotografin Christa Kujath, die immer cool und "plietsch" war, ein Ingrid-Oesten-Typ: patent, klardenkend, fortschrittlich, emanzipiert, das walnußkleine Gehirn vollgepfla­stert mit der üblichen Meinungsscheiße (ausschließlich!), neben Detlev Ahlers, der immer kalkiger aussah, versteckt vor Gert F. Pohle, der Aufträge über blöde Schiffe im Hamburger Hafen verteilte, ja, als ich da stand, mit Zuckerbrötchen und süßem Kaffee im Ma­gen und den Sachsen Hertel reden hörte, dessen nicht vorhandenen Humor ich nie verstanden hatte, da jedoch dachte ich nicht an ande­re Realitäten. Ich dachte auch nicht daran, daß ich ein Berufstä­tiger war, ein Springer-Reporter, ein Büromensch, ein Mann mit Te­lefon und Durchwahl. Mit Kollegen und Kantinenessen. Einer, der in dieser Minute fettgedruckt einer Million WELT-Leser vor Augen stehen konnte. Der Zugang hatte zu allen Einrichtungen des Staates und der übrigen Gesellschaft, vor dem sich, auf das Zauberwort DIE WELT alle Türen öffneten. Der Willy Brandt und Franz Josef Strauß anrufen durfte und Fürst Bismarck und Woody Allan. Nein, stattdes­sen dachte ich gar nichts. Ich stand nur so da. Die Zuckerbrötchen lagen schwer im sonst abgezehrten Bauch. Ich überlegte vielmehr, wie ich am unbemerktsten den Produktionsraum nach Ende der Konfe­renz verlassen konnte. Ich entschied mich für die Notausgang-Route. Fast wäre es gelungen, aber Herr Groetecke rief hinter mir her. Er schickte mich zu einer Pressekonferenz um 16 Uhr im Plaza-Hotel.

Ich dachte zwei Sekunden an Kirstin, ob ich sie dazu mitnehmen soll· tee Ob es nicht ein Gebot der Fairneß war, ihr den Termin wenig­stens telefonisch durchzugeben. Ich entschied erstaunlich sicher auf 'Nein' - der Große Einsame vertrug keine Begleitung. Ich ging, nein, ich sauste in mein Zimmer: es galt, noch vor Bärbel das Te­lefon zu besetzen. Das gelang. Nun saß ich da, den Hörer in der Hand, doch ausgerechnet jetzt fiel mir niemand zum telefonieren ein, Privatgespräche ausgeschlossen, die führte ich nicht im Büro, das fand ich widerlich. Im Büro soll­te gearbeitet werden. Aber, die schweren Zuckerbrötchen… ich holte mir erst einmal einen neuen Bottich voll Kaffee. Frau Helm, die Schreibkraft, kochte den immer. Der vom Café Neumann war er­heblich besser, ein Gedicht. Zurück mit dem Bottich, saß Bärbel am Telefon. Auch egal. Sie ließ augenblicklich den Hörer sinken und begann mit mir zu sappeln. Ich dachte nur: Der Große Einsame geht unter die Menschen und redet mit ihnen. Flüssig ging es hin und her, ich trank den Kaffee und im Nu war eine Stunde um. Ich dräng­te zum Arbeiten. Das Telefon teilten wir uns, was es mit sich brachte, daß wir ganz dicht nebeneinander saßen und alles ein bis­chen ausartete. Jeder hatte immer einen Telefonversuch, dann kam der nächste dran, also der andere. Sprach ich, saß Bärbel kerzen­gerade neben mir und hörte begeistert zu. Sprach sie, spazierte ich mit meinen Fingern ihren Oberarm hoch, bis hinauf zum (freien) Ohr­läppchen. Jeder lenkte den anderen ein bischen ab. Plötzlich stand Herr Groetecke in der Tür und sagte erfreut: Herr Lottmann, da sind Sie ja! Ich mußte mit ihm kommen und meinen Harburg-Artikel nachredigieren.

Das war diesmal besonders blöde. Der Harburg-Artikel war, was kei­ner wußte, erstmalig überhaupt nicht recherchiert. Ich hatte ihn einfach in neunzig Minuten zusammengebaut, schon vor einer Woche, als ich es im Büro nicht mehr aushielt und ich mich ablenken woll­te - durch Schreiben. Ich fand es schon irre, als ich jetzt das Lay Out sah, mit stolzen 126 Zeilen "Lottmann". Nebenbei bemerkt waren das 200 Extramark, dazu kam eine Meldung, 50 Mark, die ich gestern noch schnell drangehängt hatte. So war das bei der Zeitung: man bekam den "Realitätsschub" und dazu noch Geld. Auf dem Weg zu­rück zu meinem Büro - das Nachredigieren hatte einige Zeit gekostet und mich mindestens zehn volle Minuten aufgehalten - kam mir der schwule Salowski entgegen. Es war 15.30 Uhr. Salowski packte mich am Handgelenk und sagte: Ich muß Ihnen mal was Persönliches sagen. Wir gingen in sein Zimmer. Ich sollte, fing er an - ich merkte, daß er angetrunken war, übrigens ein gewöhnlicher Zustand bei den Leu­ten hier - vorsichtig sein. Ich sollte diplomatischer sein. Ich sei ein großes Talent. Und - er sagte das ziemlich sachlich - er hätte Geheimkontakte, die ihm verraten hätten, daß mir demnächst ein toller Posten angeboten werden sollte. Ich sollte mich nicht nur auf Tiedje stützen, denn der ginge vielleicht weg von der WELT. Das Problem, Individualität zu fördern, sehe er bei mir deutlich, Individualität in der Anpasser-Gesellschaft. Das ginge eben nur, wenn der Individualist sich über-akzentuiere, sodaß man nicht mehr an ihm vorbei komme. Ja, er sehe das gut, bei mir, ich solle nur aufpassen und mir nicht zu viele Feinde schaffen. Ich sagte, ich hätte gerne viele Feinde. Der schwule Salowski beugte sich vor: Wissen Sie, ich bin mit meiner Kollegin sehr verfeindet. Er guckte in die Richtung, wo sie normalerweise saß. Ich guckte ebenfalls da­hin. Beide sahen wir sorgenvoll auf den leeren Schreibtisch. Ich sagte: Sie müssen Furchtbares durchmachen. Dann dankte ich ihm und ging wieder zu Bärbel in mein Büro. Uhrzeit: 15.35 Uhr.

Bärbel hatte in der Zwischenzeit ihren Pulunder abgestreift, und auch, wie mir schien, ihren BH. Ich konnte mich irren, vielleicht hatte sie auch vorher keinen an, trotzdem machte es auf mich Ein­druck. Es war mir nicht bewußt, aber ich fühlte mich irgendwie auf­gefordert. Oder anders: die Hemmschwelle war eine andere geworden. Natürlich hätte ich sie nicht angegrabscht, aber ein ein paar Küsse schienen nun ganz harmlos, viel harmloser als vorher. Wir setzten uns wieder nebeneinander an den Schreibtisch mit dem Telefon, sie kerzengerade, ich wieder leicht zu ihr gebeugt. Schon das erste Telefonat erstarb in einem Kuß. Das zweite Telefonat war noch schlimmer: es kam nicht mehr zustande. Das dritte war das schlimm­ste: jemand wollte mich anrufen und bimmelte sich halbtot, aber ich ging natürlich nicht mehr ran. Der Stuhl kippte um, Bärbels viereckiger, eigentlich extrem standfester Bürostuhl, ich mußte wohl wie ein Wahnsinniger gedrängelt und geschoben haben. Wir la­gen auf dem Fußboden und das Telefon hörte endlich mit dem Bim­meln auf. Ich wußte noch nicht, wer da so penetrant gebimmelt hat­te, dabei war es ganz einfach: der Chefredakteur, der genau wußte, daß ich da war und der jetzt wutschnaubend ins Zimmer platzte.

 

Ich mußte mein Fach ausräumen und die Redaktionsräume innerhalb von zwanzig Minuten verlassen. In einem Anfall von Unbeherrscht­heit hatte mich der Kerl, den ich für meinen Freund hielt, frist­los gekündigt. Was mich an der Sache am meisten störte, war, daß Bärbel Wieschermann beiben durfte. Als ich mit meinem blauen Kof­fer in Richtung Lift abzog und am Produktionsraum vorbeikam, sozu­sagen ein letztes Mal, sah ich sie vergnügt im Kreise der ganzen Belegschaft stehen. Irgendjemand hatte Sekt besorgt oder anders: der Sekt war so plötzlich da, daß er schon vorher besorgt gewesen sein mußte. Ich konnte den komplizierten Gedanken kaum zuende den­ken. Und doch - es war so. Der Sekt war schon vorher kaltgestellt worden - und nun ließ man Bärbel Wieschermann hochleben.

Ich fuhr, unbegreiflich und unnötig keuchend, vom Bürgersteig her­unter, schnippte den Strafzettel achtlos auf die Straße und gab Gas. Die Kaiser-Wilhelm-Straße, schnurstracks und ohne Rotlicht die Rentzelstraße, dann den Grindelhof entlang. Ich parkte, stellte

den Motor ab und ging in die Wohnung. Der blaue Koffer bekam einen Platz neben der Garderobe, wo er noch lange ungeöffnet stehen wird. Ich fühlte mich etwas schwach. Das beste war, sich ein Stündchen hinzulegen. Ich legte den dünnen, schwarzen Schlips ab, die Papi­-Armbanduhr, das italienische Jackett von Sven, die graue Flanell­hose, stellte die Schuhe zu den anderen drei Paar und hängte das Oberhemd zu den anderen 26 Oberhemden. Ich tat so, als wäre Zu-Bett-Geh-Zeit. Die Zähne putzte ich mit Ajona und mit der Kunststoff-­Zahnbürste. Dann legte ich mich in das vier Quadratmeter große Ehebett, das Schäfer mir vor Jahren angedreht hatte.

In das Tage- und Notizbuch schrieb ich: Der Große Einsame wurde ge­feuert.

 

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