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Der Große Einsame und DIE WELT - I/3
... Ein einziges langes Gespräch mit Barbara Möller, einer Feministin, hätte genügt und ich hätte mich auf der Herrentoilette übergeben müssen und wäre auf immer abgehauen. Das wußte ich und hielt mich daran: mit der „Spreu“ mied ich jeden Kontakt. Genüßlich registrierte ich, wie sie mich zu hassen begannen – gut so, die Gefahr einer unseligen Annäherung, eines kräftezehrenden Mißverständnisses war gebannt. ... Wenn die dumme Frau Warnecke loskeifte und offensichtlich Stun
Joachim Lottmann
22. Jan. 2017


Der Große Einsame und DIE WELT - I/2
...Über die Trostlosigkeit der WELT-Existenzen war ich mir schnell im klaren. Kompromisse brauchte ich nicht mehr einzugehen. Nach zwei Tagen hatte ich zwischen Spreu und Weizen getrennt und hielt mich fortan konsequent an den Weizen, wissend, daß es für mich der bessere Weg war, egal was kam. Zeitweise (eigentlich meistens) erwartete ich stündlich meine Kündigung... Wäre sie gekommen, hätte ich dennoch von der ganzen WELT-Sache zehnmal mehr gehabt als Ahlers, der seinem G
Joachim Lottmann
15. Jan. 2017


Der Große Einsame und DIE WELT
Heute wachte ich auf wie immer. In meinem weißlackierten Tage- und Notizbuch stand für diesen Tag: "Gut frühstücken! Froh sein!" Mir war aber (noch) nicht danach. Der Appetit beim Einschlafen auf Zuckerbrötchen und süßen Kaffee war nicht mehr da. Schade, denn ich fand drei Mark und konnte mir alles leisten. Ich schlief immer noch im "Grauen Zimmer" (im Grauenzimmer), in dem vier Quadratmeter großen Ehebett, das mir Schäfer vor Jahren angedreht hatte. Ich stand auf, ohne Zöger
Joachim Lottmann
8. Jan. 2017
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