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Port Stanley ist gefallen 10
Spät am Abend brachte ich Kim drei Koffer Wäsche, die ich für sie gewaschen und gebügelt hatte. „Danke schön“ sagte sie spitz, im Sinne von 'Auf Wiedersehn'. Um nicht gleich gehen zu müssen, bat ich sie, die Koffer auszupacken; Kim tat es und gab mir die leeren Behälter zurück. „Kann ich dir etwas anbieten?“ fragte sie nach einer Ewigkeit. „0h ja! Alles!“ Ich schnappte mir einen Hocker und setzte mich zu ihr an den Schreibtisch. „Was hast du den Abend über gemacht?“ wollte ic


Port Stanley ist gefallen 6 (Teil 2)
Ich ahnte allmählich, daß sie mit allem recht hatte. Das Ende war nah. Um nicht die Fassung schon jetzt zu verlieren, holte ich noch zwei Gläser Gintonic. Die tranken wir schnell hinunter, ehe wir fuhren. Vor dem alten Wehrmachtskäfer standen zwei Späthippies, wohl ehemalige "Tramper", die sich ausrechneten, von dem "geilen Freak-Auto" mitgenommen zu werden. Ich wehrte sofort ab. Dann fiel mir ein, daß dieses Verhalten in Kims Augen, nach der gerade erfolgten Umwertung der W


Port Stanley ist gefallen 5 (Teil 2)
"Das sagst DU." Sie kam sich geistreich vor; nun, sie war mittelschwer betrunken. Ich hatte ihr ein bottichgroßes Glas Sekt bringen lassen. Durch einen Irrtum des Kellners kamen gleich zwei Gläser. Ich sagte wahrheitsgemäß: "Es ist so." "Das sagst DU!" wiederholte die Blonde. "Liebst du deinen Freund noch?" "Nein." "Mein Gott... diese Mädchen. Weißt du, daß 90 Prozent der Scheidungen von Frauen eingereicht werden? Warum lösen sich immer die Frauen, die Freundinnen?" "Ich löse
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